Übelkeit - Erklärung & Abhilfe

Übelkeit - Erklärung & Abhilfe

Übelkeit

Der Übelkeit und dem Erbrechen auf der Spur:

Übelkeit und Erbrechen ist eine Strategie, mit der sich Menschen (und Tiere) davor schützen, von, nicht als solche erkannten, giftigen Substanzen geschädigt zu werden, wenn sie diese versehentlich in den Mund genommen oder geschluckt haben.

Für die Auslösung des Symptomes Übelkeit spielt der afferente Vagusnerv eine zentrale Rolle. Informationen über Veränderungen in Brust- und Bauchorganen, insbesondere in den Mikrobiota in Brust- und Bauchorganen, gelangen über diese Afferenzen an die Neuronen welche innerhalb des Kerns des Tractus solitarius, einem Teil des Brechzentrums liegen. Spezielle Rezeptoren befinden sich in der Chemorezeptor-Trigger-Zone (CTZ) des Brechzentrums. Sie reagieren auf Serotonin und Dopamin, die von den Nervenenden freigesetzt werden und so das Gefühl Übelkeit auslösen. Bei Übelkeit, die durch das Gleichgewichtsorgan (Reiseübelkeit) ausgelöst wird, geht die Informationskette an andere Rezeptoren im Brechzentrum. Wieder andere Rezeptoren spielen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Übelkeit und Erbrechen die häufig bei Chemotherapien auftreten.

Gewürzauszüge – wie in +bene-akut vorhanden – können bei diesen Symptomen innerhalb kurzer Zeit Abhilfe schaffen, da sie in diese Rezeptorkaskadenreaktionen eingreifen. Sie besetzen kompetitiv die Serotonin- und Dopaminrezeptoren in der CTZ des Brechzentrum, lassen damit die Wirkung von Serotonin und Dopamin an diesen Rezeptoren nicht zu und unterdrücken damit das Symptom Übelkeit. Auch Polyphenole können Irritationen von Organen durch ihre starke antioxydative Wirkung korrigieren.

Auch die Dysbiose (Ungleichgewicht der Darmflora) der Mikrobiota des Darmes (auch Darmmikrobiom) ist ein wichtiger Faktor bei der Entstehung des Gefühls Übelkeit. Ein dysbiotischer Zustand des Darmmikrobioms wird dem Zentralnervensystem (ZNS) über Vagus Afferenzen mitgeteilt. Auf diese Signale reagiert das ZNS mit einer Stressreaktion – es wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet. Cortisol beeinflusst die Mobilität der Darmmuskulatur, verändert die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut (Innenauskleidung des Darmes), beeinflusst die Zusammensetzung des Darmmikrobiomes und stimuliert die Immunzellen. Über die Veränderungen, die diese Stressreaktion an den Immunzellen, der Mobilität der Muskulatur der Darmwand und Durchlässigkeit der Darmschleimhaut auslöst, informiert der Nervus Vagus das Stammhirn und löst damit Übelkeit aus. Dieses Zusammenspiel zwischen dem Darmmikrobiom und dem ZNS wird als Darm-Hirn-Achse bezeichnet.

Polyphenole – wie in +bene-akut vorhanden – sind bekannt dafür, die Darmmikrobiota positiv zu beeinflussen. Sie wirken antimikrobiell und präbiotisch auf die Darmmikrobiota und tragen damit wesentlich dazu bei, das richtige Gleichgewicht, die Eubiose des Darmmikrobioms, wiederherzustellen.

Zurück zum Blog